Das brachte das 2021 bereits

Ich wurde dezent darauf hingewiesen, dass meine Webseite den Aktualitätstest mal wieder nicht bestanden hat. Deshalb hier mal wieder ein kurzer Rückblick auf das bereits erlebte. Ich habe nun auch die Agenda 2021 aktualisiert und werde nun hier (link klicken) laufend alle Infos zu den Paralympics sammeln. Versprochen!

Rückblick

Das Frühjahr verlief mir leider nicht wunschgemäss. Nach einem guten Winter hatte ich im Trainingslager einen regelrechten Einbruch. Ein Blaseninfekt hat mich wohl mehr geschwächt als erwartet. Der Infekt kam von Blasen- und Nierensteinen welche ich zu allem Übel auch noch operativ entfernen lassen musste. Ich blieb weitere zwei Wochen ausser Gefecht gesetzt.

Praktisch ohne Training und ohne Erwartungen reiste ich an den Weltcup in Ostende (Belgien) um noch ein paar Punkte für die Tokyo-Quali zu sammeln. Auf das Zeitfahren verzichtete ich. Im Strassenrennen stand ich bei Temperaturen im einstelligen Bereich, Wind und Regen am Start. Da zwei Topfahrer fehlten, fand ich mich zu meiner Überraschung im Kampf um Rang drei wieder. Diesen konnte ich zu meiner noch grösseren Überraschung auch gewinnen! (Wie mir das gelang fragt ihr mich? Weiss ich auch nicht mehr). Im Team Relay machte sich dann mein Trainingsrückstand stärker bemerkbar und wir erreichten nur Rang 5.

Dank dem Podestplatz war auch die WM Quali in trockenen Tüchern.

Die WM fand in Portugal auf der Autorennstrecke von Estoril statt. Meine Form war etwas besser, grosse Erwartungen hatte ich keine. Zum Auftakt traten Fabian Recher, Heinz Frei und ich in der Staffel an. Dank einer sensationellen Leistung von Fabian und guten Leistungen von Heinz und mir kämpften wir mit Deutschland und Polen um Bronze. Es reichte am Schluss zu einem sehr guten vierten Rang.

Im Zeitfahren wurde ich Sechster mit einem ziemlichen Rückstand auf die vor mir rangierten Fahrer. Womit bereits genügend Worte über dieses Rennen verloren wären.

Zum Abschluss ging es dann um Ruhm und Ehre im Strassenrennen. Zu Medaillenehren kamen andere. Ich kämpfte zuerst in einer Vierer-, dann in einer Dreiergruppe, um Rang vier. Es gelang mir das beste Rennen der Saison. Der Belgier Hindricq verlor unter dem Tempodiktat des Israelis Hasdai bald den Anschluss. Hasdai büsste dann kurz vor Rennhälfte für seinen Effort. So verblieb ich mit dem Kanadier Kinnie und das Rennen wurde taktisch. Im Schlussspurt behielt ich die Oberhand und sicherte mir Rang 4.

Ein grosses Kompliment an dieser Stelle an Fabian Recher, der im Strassenrennen der Klasse MH4 sensationell Bronze gewann.

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