Weltcup Castiglione

Beim ersten Weltcup der Saison gelangen mir gute Rennen, aufs Podest reichte es aber knapp nicht.

Das Rennen fand in Castiglione della Pescaia, in der Toskana, statt. Da ich am Mittwochabend noch an die FH musste, konnten wir erst am Donnerstag nach Italien reisen. Ich hatte also keine optimale Vorbereitung und fühlte mich von der Reise noch ziemlich kaputt. Das Zeitfahren fand am Freitag auf einer komplett flachen 15km langen Strecke ohne technische Schwierigkeiten statt. Ich ging das Rennen ohne grosse Erwartungen relativ ruhig an und suchte einen guten Rhythmus. Ich kam doch noch auf ein recht gutes Tempo und konnte zum ersten Mal in einem Zeitfahren einen Schnitt über 30km/h erzielen. Das Niveau im MH2 Feld ist aber nochmals recht gestiegen. Der Sieger Mark Rohan erreichte einen Schnitt um 35km/h. Wie zu erwarten war, belegte er mit Mazzone und Groulx das Podest.

Am Samstag stand dann mein wichtigster Wettkampf auf dem Programm. Das Strassenrennen über 57km auf einem technisch anspruchsvollen, 8km langen Rundkurs. Das Rennen wurde zusammen mit den Frauen WH3/4 gestartet und ich konnte so zusammen mit Teamkollegin Sandra Graf starten. Ich kam gut weg und konnte mich in den ersten sechs Positionen einreihen. Das Tempo war aber schon von Anfang an sehr hoch und ich musste nach der ersten Runde eine 4-köpfige Spitzengruppe ziehen lassen. In der Verfolgergruppe war ich nun mit Sandra Graf und Mark Rohan. Wir fuhren ein hohes Tempo und ich konnte auch Führungsarbeit leisten. In der zweitletzten Runde attackierte Rohan im technisch anspruchsvollen Streckenteil. Ich riskierte alles, zu viel, um zu folgen und kam in einer Kurve auf zwei Räder, musste Bremsen und verlor den Anschluss. In der folge konnte ich das Loch nicht mehr schliessen und beendete das Rennen mit Sandra. Für sie Platz 2, für mich Rang 4.

Am Sonntag stand dann noch das Team-Relay auf dem Programm. Ich startete als zweiter unseres Trios, hinter Jean-Marc Berset und übergab dann jeweils an Heinz Frei. Ich konnte auf der 2,2km langen Runde, die wir abwechselnd 3 Mal fahren mussten nochmals alles geben und gute Rundenzeiten fahren. Am Schluss reichte es und zum 4. Rang. Heinz musste sich im Schlusssprint den Belgiern geschlagen geben.

Alles in allem war es für mich ein gelungener Saisonauftakt.

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