Saisonrückblick 2016

Das letzte Training des Jahres habe ich erfolgreich überstanden. Nun kann ich noch einen kurzen Blick zurück auf das Jahr 2016 werfen.

An den Paralympics in Rio konnte ich im Strassenrennen die Bronzemedaille gewinnen, ein wahnsinnig toller Moment! Bis zu diesem Moment erlebte ich aber noch ein paar Höhen und Tiefen. Nach einem gelungenen Wintertraining bekam ich im Trainingslager auf Lanzarote immer grössere muskuläre Probleme. In den Wochen danach konnte ich kaum wunschgemäss trainieren.

So richtig in Fahrt kam ich erst im April im zweiten Trainingslager auf Mallorca. Dieses konnte ich dank vieler Unterstützer via ibelieveinyou.ch realisieren. Nochmals herzlichen Dank an alle! Wir waren dort eine tolle Trainingsgruppe und konnten nochmals einen Schritt nach vorne machen.

Der erste rennmässige Höhepunkt war dann der Weltcup in Ostende. Im belgischen Badeort belegte ich im Strassenrennen Rang zwei, sicherte mir definitiv das Ticket für Rio und sah, dass ich (wieder) mit der absoluten Weltspitze mithalten konnte.

In Erinnerung bleiben mir auch die Trainings im Vorbereitungslager für Rio. Wir trainierten unter anderem auf dem Flughafen von Alpnach und konnten so die Verhältnisse von Rio gut simulieren.

Dann gings nach Rio, an meine zweiten Paralympics. Zum ersten Mal wohnte ich im Village und konnte viele Eindrücke aufnehmen. Wir hatten auch die Gelegenheit für etwas Sightseeing mit einem Besuch auf dem Zuckerhut. Die Medaille war natürlich DAS Highlight. An diesem Tag lief es einfach perfekt. Dass Marcel Hug, ein langjähriger Trainingskollege, am selben Tag seine erste Goldmedaille gewinnen konnte machte den Tag noch etwas schöner.

Nach Rio brauchte ich einige Zeit um mich zu erholen und zu Hause anzukommen. Das Studium begann auch gleich wieder und sorgte für etwas Ablenkung.

Zwei spezielle Momente folgten noch etwas später. Am 2. Dezember durfte ich in Lausen den Baselbieter Sportpreis in Empfang nehmen. Eine riesige Ehre für mich und ein toller Anlass. Den Anzug konnte ich aber kaum im Schrank versorgen. Die Nomination zum Behindertensportler des Jahres und der dazugehörende Abend an der TV Show war ebenfalls ein äusserst spannendes Erlebnis.

Über die Festtage habe ich nun auch etwas die Ruhe genossen und für die kommende Saison Energie getankt.

Ich möchte mich auf diesem Wege bei allen herzlichst bedanken, die mich unterstützt haben, die Daumen drückten und so weiter!

Euch allen einen guten Rutsch und im neuen Jahr alles Gute!

Tobias

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